
Audiobook
Diese Sonette wurden zu Lebzeiten Shakepeares veröffentlicht und als unverständlich, ja widernatürlich empfunden. In späteren Jahren ging man an diesen Sonetten vorüber wie an Hieroglyphen. Man hielt sie zeitweise für Gedichte an eine Geliebte, was nur zeigt wie oberflächlich sie gelesen wurden. Unter dem Einfluss der Romantik ging man an ein genaueres Studium und entdeckte fürchterliche Dinge: eine Liebe zu einem Freunde, die an griechische Unsitten erinnerte, sowie einen Wahnsinn des Herzens für eine verheiratete Frau, eine Ehebrecherin. Zudem werden Themen wie das Altern, Eifersucht, die Furcht vor Liebesverlust u.v.m. Aufgegriffen. Auch persönliche Schicksalsklage bzw. Weltklage sind Themen, welche in ihrer Aussage nur wenig mit Liebe zu tun haben. Diese Sonette zeigen den Hamletdichter von einer ganz unbekannten Seite. (Zusammenfassung von lorda)
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